VOLLE LEISTUNG
MODULREINIGUNG MIT ENTMINERALISIERTEM WASSER.
Ein Photovoltaikmodul lebt vom Licht, das auf die Zelle trifft. Staub, Pollen, Ruß, Vogelkot und Einträge aus Landwirtschaft
und Verkehr legen sich als Film auf das Glas. Regen wäscht diesen Film nur teilweise ab und spült ihn an die untere
Rahmenkante, wo er als dunkler Streifen stehen bleibt – genau dort, wo er am meisten stört.
Ob eine Anlage häufiger oder seltener gereinigt werden muss, hängt vor allem von der Dachneigung und vom Standort
ab. Flach geneigte Module halten Schmutz länger fest als steile, und an landwirtschaftlich oder industriell geprägten
Standorten kommt mehr an. Dass eine Anlage gereinigt werden muss, steht dabei nicht zur Debatte – nur der Turnus.
Module sind in Reihe geschaltet. Eine dauerhaft verschattete Zelle zieht deshalb nicht nur ihren eigenen Anteil
herunter, sondern begrenzt den Strom im gesamten String. Kommt hinzu, dass abgeschattete Zellen zu
Verbrauchern werden und sich örtlich erwärmen können. Die Schmutzkante an der Modulunterkante ist damit
mehr als ein Schönheitsfehler.
Kein Hochdruck auf dem Modul, keine Reinigungschemie,
keine harte Mechanik auf der Glasoberfläche und keine
Lasten auf den Modulen, die dort nichts zu suchen haben.
Den Höhenzugang stellen wir mit eigener Arbeitsbühne.
Sie bringt die Technik aufs Dach und dient zugleich als
Bedienerplattform, von der aus der Roboter ferngesteuert
wird. Wir sind damit unabhängig von Mietgerät und
kurzfristig verfügbar.
Flechtenbewuchs auf einer über Jahre ungereinigten Anlage
Der Flechtenentferner löst den Bewuchs, geführt von der eigenen Arbeitsbühne aus
Wir arbeiten ohne Reinigungschemie. Das Wasser erzeugen wir je nach Anlagengröße direkt vor Ort über eine Umkehrosmose; bei kleineren Anlagen bringen wir es im Fahrzeug mit.
Entmineralisiertes Wasser enthält keine gelösten Salze und nimmt Schmutz dadurch besonders bereitwillig auf. Es trocknet rückstandsfrei ab – keine Kalkflecken, keine Trocknungsschlieren, kein Nachwischen, das auf einer Modulfläche ohnehin kaum möglich wäre. Weil nichts zurückbleibt, ist die Oberfläche danach anschmutzungsneutral: Neuer Schmutz findet keinen Ansatzpunkt und die Anlage bleibt länger sauber.
1. Anlage sichten
2. Wasser bereitstellen
3. Zugang herstellen
Arbeitsbühne stellen und absichern, Technik auf das Dach bringen, Arbeitsbereich abgrenzen.
4. Reinigen
5. Flechten entfernen
6. Abnehmen und räumen
Gemeinsame Sichtabnahme, Rückbau von Technik und Bühne, Reinigung des Arbeitsbereichs.
Wie wir damit umgehen
- Eine Wasserentnahmestelle in Reichweite, wenn wir das Osmosewasser vor Ort erzeugen
- Für Osmoseanlage und Ladetechnik genügt eine normale 230-V-Schuko-Steckdose
- Befahrbare, tragfähige Aufstell- und Rangierfläche für die Arbeitsbühne
- Freien Zugang zur Anlage und zu den vorhandenen Dachaufstiegen
- Hinweis auf defekte Module, beschädigte Rahmen oder offene Steckverbindungen – solche Felder reinigen wir nicht
- Einen Ansprechpartner für Anlagenbetrieb und Abnahme
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Flach geneigte Anlagen und Standorte mit landwirtschaftlicher, industrieller
oder verkehrsbedingter Belastung brauchen einen kürzeren Turnus als steile Dächer in ruhiger Lage. Nach der ersten
Reinigung sehen wir am Verschmutzungsbild, was für Ihre Anlage sinnvoll ist, und schlagen Ihnen einen Turnus vor.
Nein. Wir arbeiten mit weichen Waschbürsten und einer für Photovoltaikmodule zugelassenen Mechanik, ohne
Hochdruck auf der Glasfläche. Der Roboter verteilt sein Gewicht über Laufbänder und wird über die Modulreihen geführt,
nicht über die Zellen belastet.
In der Regel nicht. Wir stimmen das vor Beginn mit Ihnen oder Ihrer Betriebsführung ab und richten uns nach den
Vorgaben Ihres Anlagendokuments.
kostenlos und unverbindlich.